DAS BIER.

keine Frage, unsere Antwort

Wie ist der Mühlengrund und die Idee das eigene Bier zu brauen überhaupt entstanden?
Die Idee von der eigenen Brauerei entstand nach der Wiedereröffnung im Mai 1992. Familie Kollmann wollte sich ein Alleinstellungsmerkmal aufbauen, indem sie die Auszeichnung als erste Gasthausbrauerei im Landkreis Celle bekamen und sogar als kleinste Brauerei im Guinness Buch Der Rekorde aufgenommen wurden. 
Seit 1997 leistet die Brauerei festinstalliert im Saal des Mühlengrundes ihren Dienst.

Welches Volumen umfasst die gesamte Brauerei?

Unsere Anlage besteht aus fünf Gärtanks sowie einem Sudwerk, das sich im vorderen Bereich befindet. Einer der Gärtanks kann ein Volumen von 300 Litern fassen, das Sudwerk, in dem alles unter dem Einfluss von Hitze gebraut wird, zudem noch zusätzliche 150 Liter. Es werden immer zwei Sude aus dem Sudwerk in einen der Gärtanks geleitet, sodass das komplette Volumen ausgeschöpft wird. 
Durch diese Vorgehensweise ist es uns möglich, bis zu 400 Hektoliter Bier pro Jahr zu brauen.

Wie lange dauert ein Brauvorgang und wie oft kann im Jahr gebraut werden?

Die Dauer eines Brauvorgangs ist abhängig von der Qualität der Hefe. Je frischer die Hefe ist, desto schneller kann gebraut werden, sodass wir dann von der „optimalen Vergärung“ sprechen. Im Allgemeinen dauert die Herstellung der Würze etwa 6-7 Stunden. 
Der Sud wird daraufhin in unsere Gärtanks abgefüllt und mit Hefe versetzt, damit die Gärung stattfinden kann. Bis zur finalen Abfüllung in unsere Fässer vergehen dann zwischen 2-3 Wochen.

Woher beziehen wir unsere Produkte für die Brauerei?

Der Mühlengrund legt bei allen seinen Produkten auf einen regionalen Anbau sowie eine hohe Qualität enormen Wert. Daher beziehen wir unser Malz für den Brauvorgang aus der Rhön (Gebirge in Bayern) und unsere Hefe aus einer nahegelegenen Brauerei mit der wir kooperieren.

Ist unser Bier ober- oder untergärig?

Unser „Wienhäuser Naturtyp“ zählt wie das Pilsbier, Exportbier oder Bockbier zu den untergärigen Biersorten, da wir bei der Produktion untergärige Hefe verwenden. Beispiele für obergärige Biere sind unter anderem Weizenbiere, Altbier und Kölsch. Im Vergleich weisen obergärige Biere einen höheren Alkoholgehalt auf.

Welche Biersorten haben wir in unserem Sortiment und wo liegen die Geschmacksunterschiede?

Unser „Wienhäuser Naturtyp“ zählt zu der Sorte der Craft-Biere. Als Craft-Bier bezeichnet man Biere, die handwerklich von einer unabhängigen Brauerei gebraut werden, so wie es bei uns im Mühlengrund der Fall ist. Unsere Produkte unterteilen sich in „Wienhäuser Naturtyp hell“ und „Wienhäuser Naturtyp dunkel“. Das „Dunkle“ entsteht bei uns durch ein dunkles Malz und nur die halbe Hopfengabe. Dies hat zur Folge, dass es würziger schmeckt und die Röstaromen beim Trinken deutlich hervorgehen. Das „Helle“ ist hopfenbetonter und schmeckt im Vergleich etwas milder.

Wie hoch ist der Alkoholgehalt in unseren Bieren?

Bei unserem „Wienhäuser Naturtyp“ haben wir sowohl beim „Hellen“, als auch beim „Dunklen“ einen Alkoholgehalt zwischen 4,9 – 5 %.

Wie sieht es bei unseren Bieren mit der Haltbarkeit aus?

Unsere abgefüllten und kühl gelagerten Fässer halten sich bis zu 3 Monaten, was allerdings nicht unser Ziel ist. Stattdessen legen wir mehr Wert auf eine ständige Produktion, damit unsere Biersorten immer frisch gebraut für den Gast zugänglich sind. Die zu erwerbenden 2-Liter Syphons halten sich im Kühlschrank unserer Gäste bis zu einer Woche.